TRAIL OF MURDER1



Das es nach wie vor immer wieder gute Newcomer gibt, beweisen uns dieser Tage die Schweden von TRAIL OF MURDER. Die Jungs rund um Ex BLOODBOUND Sänger Urban Breed beweisen uns mit ihrem Debütalbum „Shades of Art“ das schwedischer Power Metal immer noch einer der besten der Welt ist. Grund genug dem guten Urban mal ein wenig auf den Zahn zu fühlen

J.P: Hallo Urban. vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu eurem Debüt Album und zu euch selbst als Band beantwortest. Da euch viele Leute bestimmt noch nicht kennen, stell dich und die Band doch einfach mal kurz vor und gib uns einen kurzen Überblick über eure Bandgeschichte?

U.R: Also, TRAIL OF MURDER das sind, ich am Gesang, Daniel Olsson und Hasse Eismar an den Gitarren, Pelle Akerlind am Schlagzeug und Johan Bergquist am Bass. Es begann eigentlich alles damit, als ich TAD MOROSE aufgrund von internen Unstimmigkeiten verlassen habe. Es ging darum ob wir schon genug starkes Material hatten für eine neue Platte und um ins Studio zu gehen. Ich war nicht der Meinung und so beschloss ich auszusteigen. Eigentlich dachte ich dass Daniel mir relativ schnell folgen würde und wir dann damit beginnen konnten, was heute TRAIL OF MURDER sind.
Ich traf Daniel das erste Mal als ich mich als Sänger bei TAD MOROSE vorstellte. Ich merkte sofort das wir richtig gut zusammenarbeiten konnten. Daniel verließ dann irgendwann auch TAD MOROSE, es dauert ein wenig länger wie ich annahm, und somit war dann TRAIL OF MURDER geboren. Wir begannen dann relativ schnell damit Songs für das Debütalbum zu schreiben. Es ist nicht wirklich eine Version von jedem von uns, sondern von uns beiden zusammen. Als wir ein paar Songs geschrieben hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Schlagzeuger und sprachen Pelle an.
Ich traf Pelle als er bei BLOODBOUND einstieg und ich fand dass man mit ihm relativ einfach arbeiten konnte. Er hat alle Qualitäten die man braucht denke ich. Später wurde er dann auch noch der Drummer bei MORGANA LEFAY.
Als wir ihn fragten war Pelle also Schlagzeuger bei BLOODBOUND und bei MORGANA LEFAY. Zusätzlich spielt er auch noch bei einer Coverband namens ROCK TOOLS.
Obwohl er schon so viel Arbeit hatte, sagte er sofort dass er interessiert sei und wir begannen also mit unseren Arbeiten.
Wir stellen aber relativ schnell fest das Pelle mit seinen ganzen Bands und seinem regulären Job doch recht ausgelastet war und wir sahen uns nach einer Alternative um. Ich erinnert mich an einen alten Freund, Erik Quick der in Island Musik unterrichtete. Er nahm mit uns ein paar Songs auf und mir gefiel das Ergebnis auch, aber Daniel gefiel Erik’s Spiel nicht wirklich und somit kamen wir wieder zurück zu Pelle. Und warum auch immer, jetzt klappte es mit seiner Zeit und wir konnten endlich mit den Aufnahmen der Schlagzeugspuren beginnen. Ich war sehr froh dass das noch geklappt hat! Pelle nahm also seine Parts auf und dann haben wir die Gesangsparts finalisiert und begannen mit dem Mixing.
Nachdem Mixing war es an der Zeit das Line Up zu vervollständigen und dies nahm dann auch noch mal eine gewisse Zeit in Anspruch, weil wir sehr viel Wert auf die Qualität der Leute gelegt haben.

J.P: Ich muss natürlich nochmal ein bisschen auf deine Vergangenheit zu sprechen kommen. Wie bewertest du deine Zeit bei BLOODBOUND und deinen Abgang dort? Es war ja auch in der letzten Zeit etwas ruhiger um dich, was du denn da so getrieben?

U.R: Während meiner Zeit bei BLOODBOUND habe ich soviele wunderbare Leute getroffen, die ich ansonsten nicht getroffen hätte. Ich habe eine Menge neuer Erfahrungen gesammelt und habe eine Menge gelernt. Es gab aber auch ein paar Sachen bei denen ich nicht mit Tomas und Fredrik übereinstimmte. Die lange Zeit der Inaktivität bei mir ist einer etwas turbulenten Zeit in meinem Privatleben geschuldet.
Lassen wir das einfach mal hinter uns.

J.P: Kannst du uns etwas über die Entstehung des Albums erzählen? Wie lief der Aufnahmeprozess so ab?


U.R: Die Demoaufnahmen waren ungefähr zu selben Zeit wie die Aufnahmen zum Nachfolger von “Modus Videndi” bei TAD MOROSE

J.P: Gibt es ein Konzept oder Geschichte die bei dem Album erzählt wird? Wo von handeln die Texte so?

U.R: Es gibt eine Storie und ein Konzept hinter jedem Song aber sind verbindet kein Thema oder Konzept miteinander.

J.P: Wer ist den bei euch für das Songwriting verantwortlich? Wer sind die Köpfe der Band?

U.R: Daniel und ich haben die meisten Songs zusammen geschrieben. Pelle ist ebenfalls ein außergewöhnlicher Songschreiber und ich denke und weiß dass wir auf dem nächsten Album bestimmt etwas von ihm hören werden. Wir werden sehen ob Hasse und Johan auch etwas dazu beisteuern können. Alles was gut genug ist wird in Spiel gebracht.

J.P: Gehen wir mal auf ein paar Songs von „Shades of Art“ ein. Für mich sind der Titeltrack “Shades of Art”, „Carnivore“, “Lady don’t answer”, “Higher“ und “Nightmares I stole” die hervorstechenden Songs. Willst du uns über diese ein bisschen was erzählen? Hast du eigentlich auch irgendwelche Favoriten auf dem Album?
U.R: ”Shades of Art” schrieb ich als in unterwegs war und es handelt von den Überlegungen und Gedanken die man da draußen so hat. ”Carnivore” handelt von der eigenen Sicht auf sehr srupelose Menschen.
(Der Rest scheint irgendwie in den Weiten des Inets verloren gegangen zu sein).

J.P: Stimmt es eigentlich das sich eure Bassist Johan Bergquist richtig aufgedrängt hat und er unbedingt den Posten bei euch in der Band haben wollte?


U.R: Ob ich wohl die wahrheitsgemäße Antwort überleben werden? Ich glaub ich werd es wagen. Also...aehm, ja!

J.P: Eine Frage zur Labelsituation. Ihr seid ja bei Metal Heaven unter Vertrag. Seid ihr zufrieden mit der Wahl? Wie kam es zu dem Vertrag?

U.R: Die Label Situation ist absolut akzeptabel für mich. Alles andere wäre für mich auch nicht tragbar gewesen.Pelle und ich hatten noch gute Kontakte zu Metal Heaven aus der damaligen Zeit mit BLOODBOUND, aber ich glaube es war unser Manager der den Kontrakt ausgehandelt hat.

J.P: Bist du jetzt eigentlich noch in anderen Bands aktiv oder gilt dein Hauptaugenmerk nun TRAIL OF MURDER?

U.R: Ich arbeite aktuell noch für eine bulgarische Band namens PROJECT ARCADIA. Aktuell pausiere ich dort aber etwas, da ich erst aus Bulgarien vom Videodreh zurück gekommen bin. Wir werden auch ein paar Shows mit ACCEPT auf ihrer Stalingrad Tour spielen, aber zurück zu deiner Frage... TRAIL OF MURDER ist meine musikalische Heimat. Dort ist alles von mir reingeflossen.

J.P: Urban wie geht es denn jetzt genau bei euch weiter? Wie sehen deine nächsten Schritte aus und gibt es schon Pläne für ein zweites Album oder eine Tour?


U.R: Ich hoffe doch das wir auf Tour gehen können. Ich erwarte sehnlichst News aus der Ecke.

J.P: Vielen Dank Urban für deine Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interview! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich dir.

U.R: Dies geht an jeden da draußen; lasst euch nicht verbiegen oder zu irgendwelchen Kompromissen bewegen! Zieht immer euer Ding durch!


                                                  English Version


J.P:
Hi Urban it’s me Julian from Rock-Garage.com speaking. Thank you for answering a few questions about your debut album and TRAIL OF MURDER itself.
For those people who do not know you, can you introduce the band first and include a little bit of previous history?


U.b: Well, TRAIL OF MURDER is, other than myself on vocals, Daniel Olsson
and Hasse Eismar on guitar, Pelle Åkerlind on drums and Johan Bergquist on bass.It all started when I left TAD MOROSE because Christer strong-armed a decision through to book the studio. My position was abundantly clear. I believed that we didn't have strong enough material to go into the studio and record the follow up to ”Modus Vivendi” right there and then. I didn't want to be a part of what I saw as a disaster waiting to happen so I left taking my ideas with me. I firmly belived, at the time, that Daniel would follow suit shortly thereafter and that we could then put together what we now, finally, have in TRAIL OF MURDER.


I first met Daniel as he auditioned for TAD MOROSE sometime between the release of 'A Mended Rhyme' and the conception of 'Undead'. I almost immediately noticed that we worked extremely well together and it stayed that way throughout my tenure with that band. This is what (to my mind) shaped the nucleus the idea that now has become TRAIL OF MURDER. Daniel did leave TAD MOROSE, it just took a lot longer than I thought and once he finally did quit we again had the complete songs I had thought were up to par. So we set out to write the album we wanted to write on top of that. It is not exactly Daniel's vision nor is it mine that comes out of when we write together but, I believe, something better than we envision individually. We had a few songs written and we started looking for a drummer. We talked to Pelle about it.
I first met Pelle when (and because) Tomas brought him in as BLOODBOUND needed to find an actual drummer to tour on the ”Nosferatu” album. I found him easy to work with, more than competent enough and knowledgeable. All essential qualities if you ask me. Charles Rytkönen turned up and asked what we thought of him and we had nothing but praise for him and mere minutes later Pelle found himself to be the drummer for MORGANA LEFAY.
So by the time we asked Pelle was the drummer for both MORGANA LEFAY and BLOODBOUND. This on top of his  long standing duties as the drummer for a touring cover band called ROCK TOOLS. Despite this already heavy work load he said he was interested and we started working together. We were mostly looking at song structures and arrangements at that point in time but also doing some regular writing. Pelle did however (and hardly surprising) find himself extremely busy between his other bands and on top of that a day job so Daniel and I had to start looking elsewhere. I suggested Erik Quick, a friend of mine from way back, that lives and teaches music on Iceland. He recorded some songs and I was very happy with the results but Daniel felt that Erik's playing weren't direct or straight-forward enough so he maneuvered to make it possible to get Pelle back into the fold. And Lo and behold, for some reason he had the time and the drive to do some work on the album. This at point where I absolutely couldn't  make myself lift as much as a finger to make it happen. Pelle recorded the drums and then proceeded to push me to actually finalize the vocal tracks in time to make it to he mixing sessions. After the album was mixed and mastered we decided it was high-time to find the right people to complete the line-up. That took some time as we had such high demands on the skills of the players.

J.P: Your Debut Album “Shades of Art” is after a long wait released. How are the reactions from the fans and the press?

U.b: It is too early to give an all encompassing answer as the album has yet to be released. However, reactions from those given promo copies have been nothing but overwhelming praise. So far, so good.

J.P: I must ask you a little bit about your past. I hope this is OK for you? How do you view your time with BLOODBOUND and your leaving there?
It has been quiet from you for a while, why was that and what have you done between the last release and this one?

U.b: During and even in part because of my time working with BLOODBOUND I have met so many wonderful people that I would otherwise probably not have met. I made a lot of new experiences and thus learned a lot. Both about myself and the world. Including such petty things as that I should not be combined with Tomas & Fredrik. I think they learned that too. Silly, I know, but true. The long period of inactivity has got everything to do with it being a turbulent time for me personally. Let's just leave it at that.

J.P: Can you tell me something about the “birth” of your début ? When did the recording sessions start?

U.b:
During the demo stages for the follow up of  ”Modus Vivendi”.

J.P: Is there a story or a concept behind the record?

U.b:
There are stories and concepts behind every song individually but no overarching themes or concepts.

J.P: Who is the songwriter in the band? Are there many contributors in the band?

U.b:
Daniel and I wrote the bulk of the songs on this album. Pelle is an accomplished songwriter though and I believe you will see something of his on the next one. We'll see what Hasse and Johan brings to the table. Anything good enough gets to be in the game.

J.P:
Let us look at  some of the songs on “Shades of Art”. For me the title track “Shades of Art”, “Carnivore“, “Lady don’t answer”, “Higher“ and “Nightmares I stole”are the best songs. Can you tell us something about these songs? Are these also your favorite songs on the album?

U.b:
'Shades of Art' was written while on the road, and it deals with thoughts and situations that might arise out of that. 'Carnivore' is a one persons view of certain unscrupulous people.

J.P: Urban is it correct that your Bass player Johan Bergquist demanded to be the Bass player for the band?

U.b: Will I survive answering this question truthfully? I shall take my chances. Well, umm, err, yes.

J.P:
A question regarding your label situation. You are under contract by Metal Heaven. How satisfied are you with your choice of label? How did you come in contact?

U.b:
The label situation is most certainly acceptable to me. Anything less and there would have been no Urban on this album. Both Pelle and I have previous connections with Metal Heaven because of BLOODBOUND but I believe it was our manager that made the contact.

J.P:  Are you now active in other bands or have you got the main concentration at TRAIL OF MURDER?

U.b: I am currently recording for a Bulgarian band called PROJECT ARCADIA. Well, actually, I am on a break from that as I am in Bulgaria right now to shoot at least two videos for the album. Then we will also take this opportunity to do some shows here including opening up for ACCEPT on their Stalingrad tour. But to sort of address the heart and soul of your question... TRAIL OF MURDER is my musical home. It is where my input counts the most.

J.P: Urban
what comes next for your band? Is a second record or a tour planned? What’s next for yourself?

U.b:
I should hope it is a tour. I am eagerly awaiting news to that effect.

J.P:
Thank you Urban for your time, and for the interesting answers! I wish you all the best in the future. The last words, of course, are yours.

U.b: This goes out to everyone; Either stay non-conformist or become so!



Julian

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